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Hildegard von Bingen Medizin
Hildegard von Bingen lebte im 12. Jh. und hat ein Medizinkonzept hinterlassen, welches in der modernen Naturheilkunde immer noch Gültigkeit hat.
Sie verfasste differenzierte Angaben zur Physiologie und Pathophysiologie, Ernährung und Ausleitungs-verfahren und ungefähr 2000 Rezepte, größtenteils aus dem pflanzlichen Bereich, sowie eine eigene Psycho- und Informationstherapie mit Edelsteinen.
Hildegard beschrieb viele Mittel zur Vorbeugung und Heilung von Krebserkrankungen, angefangen von der Ernährung und Psychosomatik, bis hin zum bekannten Wasserlinsenelixier.
Die größte gesundheitszerstörende Kraft sieht sie in einem Überhandnehmen von schlechten Säften, die durch übermäßiges Essen, Küchengifte, Umweltgifte, Kummer, Stress, Ärger u.a. im Körper entstehen. So gilt es auch bei der Ernährung darauf zu achten, Körpergifte erst gar nicht entstehen zu lassen. Das Fasten ist nach Hildegard eine einfache Methode, um den Körper von seinen Gift- und Schlackenstoffen zu befreien.
Nicht nur die Ernährung sondern auch die Ausleitung giftiger Stoffe gehören mit zur Therapie. Dazu gehört der Aderlass, das blutige und unblutige Schröpfen, das Moxen mit Beifuß, die Nierenmassage und Bäder.
Der Aderlass dient im wesentlichen der Entgiftung des Gesamtstoffwechsels und wirkt bei akuten, sowie chronischen Erkrankungen entzündungshemmend, schmerzlindernd und hormonregulierend. Das Blut aus dem Aderlass dient der Analyse und liefert Aufschlüsse über die Erkrankung. Auch der Urinschwenktest dient der Diagnosefindung.